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Primarschule Winkel

Hintergrund und Projektübersicht


Bereits ab dem Jahr 2012 hat sich die Schulpflege intensiv mit dem zukünftig benötigen Schulraum auseinander zu setzen begonnen. Im Rahmen einer strategischen Initiative wurde das Projekt Schulraumplanung 2014 bis 2024 als rollendes Projekt gestartet. Die Schulpflege nimmt dabei die Unterstützung von Schulraumentwicklung.ch und von Basler & Hoffmann in Anspruch, beides Firmen welche über ein grosses Erfahrungspotential in diesem Bereich verfügen.
Das Projekt gliedert sich in mehrere Phasen, als erste Phase wurde eine Ist-Aufnahme durchgeführt. In dieser hat sich gezeigt, dass kurzfristig genügend Schulraum zur Verfügung steht um die entstehenden Bedürfnisse abdecken zu können. Mittelfristig muss jedoch mit einer Erweiterung und später Erneuerung sowie Sanierung der bestehenden Schulanlagen gerechnet werden.

Die fünf Phasen der Schulraumentwicklung
Bevor weitere Investitionen ausgelöst werden, soll im Rahmen einer strategischen  Planung eine Immobilienstrategie erarbeitet werden, welche
  1. den gewandelten und gewachsenen pädagogisch-funktionalen Ansprüchen möglichst umfassend gerecht wird und auch die weiteren, schulverwandten Themen wie z.B. Tagesstrukturen in die Überlegungen einbezieht.
  2. allenfalls anstehende, bauliche Instandsetzungsarbeiten intelligent aufeinander abstimmt und auch behördliche Auflagen integriert.
  3. eine Strategie der schrittweisen Umsetzung enthält, auf der eine Investitions- und Finanzierungsplanung abgestützt werden kann.

Diese Anliegen werden in einem übergeordneten Prozess zusammengeführt und zur Transparenz nachvollziehbar dargestellt. Unser Berater, Basler & Hofmann unterteilt die Schulraumentwicklung in fünf Phasen. Eine übergeordnete Immobilienstrategie liegt mit Abschluss der Phase II vor. Basierend auf einem Gesamtkonzept können dann gestaffelt die einzelnen Teilprojekte ausgelöst werden (Phasen III-V):

  1. Raum- und Bedarfsanalyse: Analyse der Bausubstanz, pädagogisch-funktionale Raumanalyse, Auswertung der Schülerprognosen
  2. Strategische Planung: Erarbeitung von Entwicklungsszenarien, Diskussion anhand von Bewertungskriterien, Nutzwertanalysen
  3. Projekt- und Planerevaluation: Leitbildentwicklung für Projektwettbewerbe, partizipative Verfahren, Wettbewerbsbegleitung, pädagogische Vorprüfungen
  4. Projektierung: Bauherrenvertretung, Begleitung Vor- und Bauprojekt, Einbezug Nutzer und Betreiber
  5. Realisierung: Bauherrenvertretung, Begleitung beim öffentlichen Beschaffungswesen

 

Kernresultate der Phase II, Strategische Planung



Das Gesamtentwicklungskonzept setzt sich aus folgenden Elementen zusammen:
  • Für die Erarbeitung der Umsetzungsvarianten wird in der Phase II das Konzept aufgrund strategischer Überlegungen statt auf 14 auf 15 Primarschulklassen ausgerichtet.
  • Für die Erarbeitung der Umsetzungsvarianten wird in der Phase II das Konzept mittelfristig auf fünf Abteilungen Kindergarten ausgerichtet.
  • Als Sofortmassnahme müssen die Tagesstrukturen auf drei Gruppen à 22 Kinder, mittelfristig jedoch auf vier Gruppen à 22 Kinder ausgerichtet werden.
  • Verändert sich das Niveau des Wohnbaustandards und ist mit eher höherem Anteil Kindern/Wohnung zu rechnen, müsste das Konzept langfristig das Einrichten von 18 Klassen erlauben. Dies entspräche ebenfalls der Fortschreibung von sechs Kindergärten. Längerfristig soll das Konzept somit das Einrichten eines sechsten Kindergartens ermöglichen und eine Erweiterbarkeit der Primarschule in Form von Landreserven erlauben.
  • Aufgrund des hohen Instandsetzungsbedarfs des Trakt A in der Schulanlage Grossacher wird eine Gesamtsanierung empfohlen. Um eine sinnvolle Wachstumsstrategie zu ermöglichen, wird empfohlen, eine Erweiterung nur in  Zusammenhang mit der Gesamtsanierung zu planen.
  • Die geeignete Form der Erweiterungen wird anhand von Umsetzungsvarianten in einem Evaluationsprozess überprüft.
  • Das Konzept enthält keine weiteren Sportbauten.

 
Hier finden Sie den Bericht zu Phase I und II Bericht_Phase_I_und_II_zusammengefuehrt.pdf (14887.2 kB)
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