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Primarschule Winkel

Gesamtsanierung Grossacher A



Gesamtsanierung

Die Schulanlage Grossacher wurde vom Architektenbüro Knecht und Habegger entworfen und im Jahre 1974 eingeweiht. Damals zählte das Dorf Winkel-Rüti-Seeb 1'770 Einwohner und 203 Schulkinder. Ursprünglich war ein Konzept für eine Gesamtanlage von 18 Klassenzimmern geplant, wovon in der ersten Etappe aufgrund der noch bescheidenen Schülerzahlen erst 6 Klassenzimmer, 1 Werkraum, 1 Mädchenhandarbeitszimmer und ein Lehrerbereich mit Lehrerzimmer realisiert wurden. Die Infrastruktur wurde jedoch aufgrund von zukünftiger Bauteuerung bereits für die Gesamtanlage erstellt. Dies waren Turnhalle, Kleinhallenbad, zwei Hauswart-wohnungen sowie die grosszügige Aussenanlage. In den darauffolgenden 23 Jahren wuchs die Gemeinde weiter an und verzeichnetet eine Steigerung der Einwohnerzahlen um 73% auf 3’074, davon 247 Schulkindern. Ein zweiter Schultrakt B wurde notwendig, der von Max Meier Architekten AG gebaut und im Jahre 1997 eingeweiht wurde. Dieser zweite Trakt war das neugeborene Kind in der Grossacherfamilie und verfügte über 4 weitere Klassenzimmer, 2 Gruppenräume, 1 Handarbeitszimmer, einen Lehrerbereich mit Lehrerzimmer sowie eine Bibliothek.

Heute wohnen 4'507 Einwohner in Winkel-Rüti-Seeb und 344 Kinder besuchen die Schule Winkel. Der Schultrakt A ist bereits 45 jährig und bedarf in den kommenden zwei Jahren einer Gesamtsanierung, damit er auch für die nächste Generation funktionstüchtig ist. Die Firma FPreisigAG prüft bis im Herbst die anstehenden Massnahmen für die energetische und bauliche Instandsetzung sowie die Anpassungen an die Sicherheit wie Erdbebenresistenz und zukünftige Anforderungen an den Brandschutz. Eine Einschätzung der Schadstoffbelastung wird ebenfalls vorgenommen.

Da die Bauten in der ersten Bauetappe in den 70iger Jahren als ein überzeugendes architektonisches Beispiel im Umgang mit Körper und Raum gelten, die polygonalen Raumformen und komplexen Fassadenabwicklungen sowie die Terrassierung der Anlage ein qualitätsvolles Ganzes ergeben, sind sie schutzwürdig. Bauliche Massnahmen müssen daher in Absprache mit der kantonalen Denkmalpflege abgestimmt werden. Dabei gilt es, zwischen zeitgemässen pädagogischen und sicherheitsbedingten Anforderungen sowie dem Erhalt von schutzwürdigen Werten einen goldenen Mittelweg zu finden.

 

 

 

 

 

 
 
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